Japanische Forscher haben rund 400 Neugeborene seit Geburt in regelmäβigen Abständen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass bei dickleibigen Kindern bereits im Kindersalter deutliche Veränderungen der Blutgefäβe auftreten. Diese werden steifer und dicker – Vorstadien für eine generalisierte Gefäβerkrankung in höherem Alter.
Neue Behandlungsstrategien bei akuter Sigmadivertikulitis
Zur Zeit findet in Göteborg die Jahrestagung der schwedischen Chirurgen statt. Ein Thema: Behandlung der akuten Sigmadivertikulitis.
Sigmadivertikel – hierbei handelt es sich um Ausstülpungen der Darmwand in einem bestimmten Abschnitt des Dickdarms. Zwar können diese Divertikel überall am Darm auftreten, gehäuft geschieht dies jedoch in dem als Sigma bezeichneten Teil, der im linken Unterbauch zu finden ist. Entzünden sich diese Divertikel, ist dies schmerzhaft und kann zu einer Eiteransammlung oder gar zum Platzen des Darmes führen.
Über Jahre hinweg galt eine Antibiotikatherapie bei einem Entzündungsschub als unumgänglich. Eine im Jahre 2000 ins Leben gerufene Studie, die an mehreren Krankenhäusern in Schweden durchgeführt wurde, hat nun gezeigt, dass eine Antibiotikatherapie keine Vorteile in sich birgt. Vielmehr wird das Entstehen resistenter Bakterien beschleunigt. Schlusssatz: Keine Antibiotikatherapie bei Sigmadivertikulitis.
Doch was ist zu tun, wenn der Darm geplatzt ist. In so einem Fall steht eine Operation an. Auch hier scheint sich ein Strategiewechsel anzudeuten. Bereits seit zwei Jahren liegen Ergebnisse einer irischen Studie vor, die besagt, dass man in bestimmten Fällen bessere Ergebnisse erzielt, wenn man die Bauchhöhle lediglich spült und eine Drainage einlegt. Lediglich bei Vorliegen einer kotigen Bauchfellentzündung wird das betroffene Dickdarmstück entfernt und ein künstlicher Darmausgang angelegt.
Eine große Studie hierzu ist noch im Gange. Unter http://www.scandiv.com/Scandiv/SCANDIV.html gibt es noch mehr Informationen.
Eine schädliche Chemikalie in Kassenzetteln
Während der letzten Jahre ist viel über eine bestimmte Chemikalie berichtet worden: Bisfenol A. Diese findet sich in vielen Arten von Kunststoff und kann die Gesundheit negativ beeinflussen. Von Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Unfruchtbarkeit ist die Rede. Neue Forschung hat nun gezeigt, dass die Verbreitung dieser Chemikalie zum Teil heimlich still und leise erfolgt, nämlich über Kassenzettel.
Als Forscher in Boston/USA Kassenzettel untersuchten, fanden sie erhöhte Bisfenol A-Werte in 8 von 10 Kassenzetteln. Untersuchungen in der Schweiz wiesen ähnliche Resultate. Vom Kassenzettel gelangt die Chemikalie auf die Haut und von dort in den Körper.
Referenzen:
Mendum, Ted , Stoler, Emily , VanBenschoten, Helen and Warner, John C. (2010) Concentration of bisphenol A in thermal paper. Green Chemistry Letters and Reviews. 28 July 2010. Doi: 10.1080/17518253.2010.502908
Biedermann, Sandra, Tschudin, Patrik, Grob, Koni. Transfer of bisphenol A from thermal printer paper to the skin. Analytical and Bioanalytical Chemistry. 11 July 2010. Doi: 10.1007/s00216-010-3936-9
Alzheimer auf die Schliche kommen
Personen, die ein Risiko in sich tragen, an einer Alzheimer-Demenz zu erkranken, können nun offenbar früher identifiziert werden. Nämlich mit Hilfe einer PET-Kamera. PET, dies steht für Positronen-Emissions-Tomographie, eine Untersuchung, die z.B. im Bereich der Krebsdiagnostik eingesetzt wird. Bei einer Alzheimer-Erkrankung lagern sich bereits im Vorfeld sog. Amyloide im Gehirn ein, diese können mit einer PET-Untersuchung nachgewiesen werden. Würde man nun Patienten mit Gedächtnisstörungen auf diese Amyloidablagerungen hin untersuchen, könnte bei bei positivem Nachweis früher mit einer Alzheimer-Therapie begonnen werden.
Unser Pulsoximeter – Sommerangebot 59 Euro inkl MwSt
Supermed-iX LED Finger-Pulsoximeter – Bedienungsanleitung
Technische Daten:
1. Display-Modus: LED
2. Messbereich für Sauerstoffsättigung: 35-99%
3. Messbereich für Herzfrequenz: 30-254 Schläge/Minute
4. Batterie-Standard: Zwei AAA 1,5 V Batterien
5. Automatisches Ausschalten wenige Sekunden nach letztem Fingerkontakt.
Vorsichtsmaßnahmen beim Gebrauch:
1. Das Pulsoximeter darf nicht im CT oder MRT benutzt werden.
2. Das Gerät hat keine Alarmfunktion
3. Das Pulsoximeter nicht in explosiver Atmosphäre benutzen.
4. Das Pulsoximeter darf nicht mit einem adhäsiven Band am Finger fixiert werden, da sonst die Messungen verfälscht sind.
5. Halten Sie den Sensor auf der Innenseite sauber. Nutzen Sie hierfür keine Scheuermittel oder Alkohol, lediglich ein trockenes Tuch oder ein Q-Tipp.
6. Der Sensor kann durch ein hohes Maß an Lichteinfall irritiert werden, ebenso durch exzessive Bewegungen, Nagellack, sehr niedrigen Blutdruck, Gefäßverengungen oder Unterkühlung.
7. Messen Sie Ihre Werte selber, aber therapieren Sie sich keinesfalls selber. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder dem ärztlichen Notdienst.
Merkmale des Produkts:
1. Legen Sie vor dem ersten Benutzen die beiden Batterien rückseitig ein. Achten Sie auf die korrekte Polarisation.
2. Leichte Handhabung, Bedienung über einen Schalter. Legen Sie das Gerät an, drücken Sie den Schalter einmalig, und die Messung beginnt. Automatisches Abschalten erfolgt wenige Sekunden nach Entfernung vom Finger.
3. Lesen Sie die Messwerte ab und notieren Sie die Werte.
4. Auf dem Display finden Sie: SpO2% – das heißt Sauerstoffsättigung. PRBPM heißt Herzfrequenz.
5. Garantiezeit 1 Jahr.
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!
Pilz – das Verpackungsmaterial der Zukunft
Pilz, der speziell gezüchtet wird, um daraus Verpackungsmaterial herzustellen – manch eine Idee, die zunächst verwegen erscheint, kann doch letztendlich in die Realität umgesetzt werden. Pilz ist erneuerbar, umweltfreundlich und kann in nahezu beliebig in Größe und Form modelliert werden.
Eine Gießform wird mit einem “Pilznahrungsmittel” gefüllt, der Pilz fängt nun an, die Wand der Gießform zu besiedeln. Nach rund einer Woche ist die Verpackung fertig. Eine abschließende Wärmebehandlung ist ein Muss, ansonsten wächst der Pilz unaufhaltsam weiter.
Das amerikanische Unternehmen Ecovativedesign stellt die Verpackungen her. Medicalax strebt zur Zeit noch keine Zusammenarbeit an. Unsere Stethoskope und Pulsoximeter werden weiterhin in ihrer original Herstellerverpackung ausgeliefert.
Würden Sie bevorzugen, wenn zukünftig mehr Verpackungsmaterial aus derartigen Materialien bestehen würde?
Neues zum Thema Prostatakrebs
Prostatakrebs nimmt seinen Ursprung nicht in den Zellen, von denen man seit jeher glaubte, dass der Ursprung allen Übels liege. Neue Forschungsergebnisse stellen einen anderen Zelltyp in den Mittelpunkt des Interesses.
“Unsere Vorstellung zu diesem Thema wird völlig auf den Kopf gestellt”, so Sten Nilsson, Professor in Stockholm und Spezialist für Prostatakrebs: “Die Zellen, denen wir kaum Beachtung schenkten, scheinen Ausgangspunkt der Erkrankung zu sein.”
Die Prostata ist ein Drüsenorgan, das um die Harnröhre des Mannes herum liegt unterhalb der Urinblase. Zwei Zelltypen sind im Zusammenhang mit dem Prostatakrebs interessant: Sogenannte Basalzellen und Luminalzellen. Nimmt man eine Probe zur Untersuchung bei Verdacht auf Prostatakrebs, sind es regelhaft Luminalzellen, die man findet, jedoch keine Basalzellen. Aus dieser Erfahrung heraus wurden die Basalzellen als unschuldig im Zusammenhang mit der Krebserkrankung angesehen. Die gängige Auffassung war, dass der Ursprung in den Luminalzellen lag.
Ein ungewöhliches Experiment brachte nun Licht ins Dunkel: Forscher entnahmen gesunde Basalzellen und Luminalzellen getrennt voneinander, führten eine Genveränderung durch, um eine Krebsentwicklung in Gang zu setzen und pflanzten diese Zellen in Mäuse ein. Die Tumorentwicklung nahm ihren Lauf: Die Basalzellen wuchsen rasch, im Bild sehr an einen Prostatatumor erinnernd. Dahin gegen zeigte sich keine Tumorentwicklung bei den Luminalzellen.
Welchen Nutzen haben wir nun aus dieser Forschung? Wichtig ist es zu ergründen, an welchen Stellen und warum Prostatakrebs entsteht. So ergeben sich neue Chancen, aussagekräftige Tumormarker zu finden. Und nicht zuletzt ist es so, dass die Behandlungsmöglichkeiten durch solche Erkenntnisse stetig wachsen, so Sten Nilsson.
Referenz: Goldstein, A. S. et al. Identification of a Cell of Origin for Human Prostate Cancer. Science 13 July 2010, vol 329, 568-571. DOI: 10.1126/science.1189992
Pflege eines Littmann-Stethoskops
Generelle Pflegehinweise:
Pflege des Schlauchs
Zur Verlängerung der Lebensdauer und zur Erhaltung der Elastizität des Schlauchs und anderer nicht metallischer Komponenten kann ein Kunststoff-Pflegemittel, wie z.B. Armor All® verwendet werden. ® Eingetragenes Warenzeichen der Armor All Products Corp. USA.
Der bei allen Littmann Stethoskopen verwendete Schlauch (ausgenommen die früher erhältlichen Modelle 4100WS und 4000WS) besteht aus PVC (Polyvinylchlorid). Wird der Schlauch über einen langen Zeitraum Körperflüssigkeiten, wie z.B. Schweiß, ausgesetzt, verhärtet sich das Material. Wird das Stethoskop um den Hals getragen, empfehlen wir den direkten Kontakt mit der Haut zu vermeiden.
Reinigung der Ohroliven
Zur Reinigung der Ohroliven empfehlen wir Alkohol oder eine milde Seifenlösung.
Reinigung von schwer zugänglichen Bereichen
Hierzu empfehlen wir die Verwendung von Q-tips oder Pfeiffenreinigern.
Desinfektion von Stethoskopen
Zur Desinfektion des Stethoskops empfehlen wir Sterilium®, eingetragenes Warenzeichen der Bode Chemie Hamburg, Deutschland. Bitte wischen Sie das Stethoskop mit dem Desinfektionsmittel ab. Legen Sie es nicht in eine Desinfektionslösung.
Diese Tipps finden Sie auch auf der Seite von 3M Littmann Deutschland



